| Aktionen rund um den 17.11.2009 in Deutschland |
|
|
ARGENBÜHL Ein Anlass zum Feiern und Nachdenken
Anlässlich des ersten Internationalen Tag des Frühgeborenen lädt die Fachklinik Bromerhof am Sonntag den 15. November in der Zeit von 9.30-11.30 Uhr zu einer feierlich-fröhlichen Matinee ein. Im Rahmen der Veranstaltung, zu der alle Interessierten herzlich eingeladen sind, findet eine Autorenlesung zu dem Thema Frühgeburt und kindliche Entwicklung statt.
ASCHERSLEBEN Auch im Klinikum Aschersleben-Staßfurt erblickt jedes 10. Neugeborene zu früh das Licht der Welt. Auf die damit verbundenen Probleme und Risiken für die weitere Entwicklung dieser Kinder soll aufmerksam gemacht werden. Aus diesem Anlass öffnet auch die Früh- und Neugeborenenstation des Klinikums am Standort Aschersleben, Eislebener Straße 7a, am 17. November in der Zeit von 14.00 bis 16.00 Uhr ihre Türen. Die besondere Problematik des Frühgeborenen hinsichtlich der Behandlung, Überwachung, Ernährung und Pflege wird durch das Schwestern- und Ärzteteam anschaulich erläutert. Alle Interessenten sind herzlich eingeladen.
DARMSTADT Zum ersten Internationalen Welttag des Frühgeborenen am 17. November wird Dr. Georg Frey, Ärztlicher Leiter der Neugeborenen-Intensivstation der Darmstädter Kinderkliniken Prinzessin Margaret, über die neuesten Entwicklungen in der Versorgung Frühgeborener informieren. Prominente Unterstützung erhält er hierbei von Steffen Seibert, Moderator des ZDF heute journals und Vater eines Frühchens, Gabi Hoffmann, 1. Vorsitzende des Fördervereins der Darmstädter Kinderkliniken Prinzessin Margret, Beate Bach, Beisitzerin des Fördervereins und Kirsten Brettnich, Vorstandsmitglied des Bundesverbandes „Das frühgeborene Kind“ e.V. Vorgestellt werden zwei Neuerungen im Bereich der Darmstädter Neonatologie: eine „Lärmampel“, die Mitarbeiter und Besucher auf der Station 17A (Neugeborenen-Intensivstation) dafür sensibilisieren soll, dass Frühgeborene sehr lärmempfindlich sind und eine Geräuschkulisse von mehr als 60dB als Stress empfinden, sowie der neu gestaltete Eingangsbereich zur Station. Nach Entwürfen der Darmstädter Architektin Angela Fritsch wurden hier Fische aufgebracht, die zum einen den optischen Brückenschlag zum Haupthaus der Kinderkliniken in der Dieburger Straße darstellen, zum anderen aber auch den verunsicherten und besorgten Eltern der kleinen Patienten den Besuch auf der Station erleichtern sollen.
DESSAU Auch die Klinik für Kinder- und Jugendmedizin des Städtischen Klinikums Dessau wird sich mit einer Veranstaltung an diesem Tag beteiligen.Dr. Uwe Mathony, Chefarzt der Kinderklinik, möchte mit den Angeboten seines Teams von Ärzten und Schwestern am 17. November vor allem Schwangere und junge Frauen erreichen. „Mit einer regelmäßigen Betreuung durch den Frauenarzt lassen sich Frühgeburten häufig vermeiden oder hinaus zögern“, sagt der Mediziner. Lasse sich eine Frühgeburt jedoch nicht vermeiden, dann würden die Kinder eine umfassende intensivmedizinische Versorgung erhalten, die das Städtische Klinikum gewährleistet. Hier können Frühgeborene ab einen Gewicht von 1 250 Gramm behandelt werden. Abhängig von ihrer Entwicklung werden die Babys manchmal nur wenige Tage, manchmal aber auch bis zu zehn Wochen umsorgt. „Dafür bedarf es mehr als Technik und Medizin. Man braucht vor allem viel Liebe und gibt viel Herzblut, wenn man diese zarten Kinder in dieser Lebensphase betreut“, so der Chefarzt der Kinderklinik. Wie die Betreuung der Frühchen aussieht, davon können sich die Besucher am 17. November von 15 bis 18 Uhr bei einem Besuch auf der Frühgeborenen-Station ein Bild machen. In einem Intensivzimmer wird demonstriert, wie umfassend und aufmerksam sich die 14 Schwestern und drei Ärzte der Station um die Frühgeborenen bemühen. Im Foyer des Krankenhauses wird es an diesem Tag von 15 bis 18 Uhr an mehreren Ständen möglich sein, sich über das Thema der Frühgeburt umfassend zu informieren. Erläutert werden dort unter anderem die Funktion eines Inkubators und ein Baby-Beatmungsgerät.
FREIBURG Anlässlich des „Internationalen Tags des Frühgeborenen“ lädt das Universitätsklinikum zu einem Pressetermin ein.
HEIDELBERG Der Frühchen e.V. Heidelberg wird den Aktionstag zum Anlass nehmen, mitten im belebten Heidelberg, in der Darmstädter Hof Passage einen Informationsstand aufzubauen, um die Öffentlichkeit auf Frühgeborene, die größte Kinderpatientengruppe in Deutschland, aufmerksam zu machen. Wir haben Frau Pittgens von der Firma Medical Ventures gebeten, uns an diesem Tag zu unterstützen. Sie stellt viele Produkte vor, die zur Pflege im Inkubator und zur entwicklungsfördernden Versorgung von Frühgeborenen geeignet sind. Außerdem möchten wir mit einem Gewichtsvergleich deutlich den Unterschied von Neugeborenen und Frühgeborenen zeigen, wie klein ein Kind sein kann, das heute gute Überlebenschancen hat. Dazu werden wir zwei Puppen mit den Gewichten von 2500g und 700g zum Vergleich wiegen, bzw. von den Besuchern wiegen lassen. Dafür stellt uns die Firma GM einen Inkubator zur Verfügung, der u.a. über eine integrierte Waage verfügt. Dazu möchten wir die kleinsten Schnuller, Pampers, Blutdruckmanschetten, Mützchen und vieles mehr als Anschauungsmaterial auslegen. Informationsbroschüren vom Bundesverband und eigene Vereinsbroschüren, sowie unser Buch „Es kam alles ganz anders“ werden ausliegen. Auf unserer Stellwand zeigen wir Bilder von ehemaligen Frühchen aus Heidelberg. Darauf wird deutlich, wie sie sich in der Zwischenzeit entwickelt haben. Die Eltern, Mitglieder unseres Vereins werden an diesem Tag für die Fragen der Passanten ein offenes Ohr haben. Um auch die Kinderärzte in Heidelberg und Umgebung für frühgeborene Kinder zu sensibilisieren, werden wir in dieser Woche die neue Broschüre „Leitfaden für Kinderarztpraxen“ des Bundesverbands, die wir in großer Anzahl von Firma Milupa bekommen, mit unserer aktuellen Frühchenpost und der Ankündigung zum Aktionstag, an die Arztpraxen verschicken.
KOBLENZ Am Dienstag, 17. November, wird es den ersten internationalen Tag der Frühgeborenen geben. Die Klinik für Kinder- und Jugendmedizin des Gemeinschaftsklinikums Kem-perhof Koblenz hat für diesen Tag von 15 bis 17 Uhr zu einem sogenannten Frühchen-Treff ins Personalwohnheim eingeladen. Jedes Jahr werden etwa 60 000 Kinder in Deutschland zu früh geboren, das heißt vor Vollendung der 37. Schwangerschaftswoche. Ein bis zwei Prozent kommen sogar vor der 32. Schwangerschaftswoche zur Welt – und wiegen dann mal gerade so viel wie eine große Getränkedose. „Durch Fortschritte in der Intensivmedizin überleben immer mehr Frühgeborene, allerdings haben diese Kinder ein höheres Risiko für spätere Ent-wicklungsstörungen", sagt Privatdozent Dr. Thomas Nüßlein, Chefarzt der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin im Kemperhof. Für einen bestmöglichen Start ins Leben spielen verschiedene Faktoren eine Rolle. „Dazu gehören zum Beispiel die optimale Zusammenarbeit von Geburtshilfe und Neonatologie bereits vor der Entbindung und die Erstversorgung – ein Perinatalzentrum, wie es der Kemperhof ist, ist daher besonders geeignet", erläutert Nüßlein. Wichtig sind dann die neonatologische Intensivmedizin, eine entwicklungsfördernde Betreuung der Frühgeborenen sowie eine familienzentrierte Betreuung während des Klinikaufenthaltes und danach. Vor diesem Hintergrund haben sich die Mediziner und Pfleger für das besondere Angebot an diesem Tag entschlossen. Ehemalige Frühgeborene sind mit ihren Eltern und Geschwistern zum Meinungs- und Gedankenaustausch eingeladen. Um eine Anmeldung unter Telefon 0261/499-2648 wird gebeten.
MÜNCHEN Münchner Benefiz-Gala mit Staraufgebot
TRIER Am 17. November, dem internationalen Tag des Frühgeborenen, informieren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Gynäkologie und der Kindermedizin über die Angebote und medizinischen Möglichkeiten des Trierer Klinikums Mutterhaus mit dem Perinatalzentrum Level I. Unter dem Motto "Viel zu früh und viel zu klein, aber nicht allein" wird weltweit auf Frühgeburten und die möglichen Folgen hingewiesen. In Trier lauft die Aktion zwischen 10 und 16 Uhr im Foyer des Klinikums Mutterhaus der Borromäerinnen. „Im Klinikum Mutterhaus kommen über 14% aller Kinder zu früh auf die Welt. Von Frühgeborenen spricht man bei einer Geburt vor der 37. Schwangerschaftswoche. Regulär dauert eine Schwangerschaft 40 Wochen“, erläutert Dr. Gerd Lenninger, Leitender Oberarzt der Abteilung Gynäkologie und Geburtshilfe am Klinikum Mutterhaus. „Als Perinatalzentrum mit Intensiv- und Frühgeborenstation der Kindermedizin sind die Frühchen bei uns in den besten Händen. Hier bewährt sich die gute Zusammenarbeit zwischen der Gynäkologie und der und der Kinderklinik tagtäglich.“ Auch die Trierer Elterngruppe "Sausewind" wird mit Andreas Bayer, stellvertretendem Vorstandsvorsitzendem des Bundesverbandes "Das frühgeborene Kind" e.V. vor Ort sein und für Gespräche zur Verfügung stehen.
ULM Ein Zeichen für die Kleinsten Der Förderkreis für intensivpflegebedürftige Kinder Ulm e.V. wird am 17.11.2009 um 16.00 Uhr in Ulm, Neue Mitte, auf dem Hans-und-Sophie-Scholl-Platz gemeinsam mit Eltern, Kindern, Freunden, Förderern, Vertretern aus den Bereichen Medizin, Politik und Soziales 400 Luftballons steigen lassen, um die Öffentlichkeit auf die jährlich deutschlandweit ca. 60.000 Frühgeborenen aufmerksam zu machen. Dazu sind alle Interessierten herzlich eingeladen. Im Anschluss daran findet ein Empfang mit Grußworten von Herrn Oster, Sparkasse Ulm, Frau Hilde Mattheis, SPD Ulm, Herrn Prof. Dr. Helmut Hummler, Universitätsklinik für Kinder- und Jugendmedizin Ulm und Frau Mathilde Maier, Förderkreis für intensivpflegebedürftige Kinder Ulm e.V. statt.
|
||||




