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Netzwerk Neonatologie

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Das Netzwerk Neonatologie wurde im Frühjahr 2013 begründet als ein interdisziplinärer Zusammenschluss verschiedener Akteure, die an der Versorgung von Frühgeborenen beteiligt sind. Zu den Netzwerkpartnern zählen Eltern, Ärzte, Pfleger, Hebammen, Psychologen, Seelsorger, Therapeuten, Wissenschaftler und Unternehmen.

Ziel der Netzwerkarbeit ist es, die bestmöglichen Rahmenbedingungen für die Versorgung von Frühgeborenen und die größtmögliche Unterstützung für ihre Familien zu erreichen. Dafür soll insbesondere bundespolitischen Entscheidungsträgern in Deutschland das Thema "Familienorientierung" in der Frühgeborenenversorgung nähergebracht werden.

Die Koordination des Netzwerks wurde zunächst der strategischen Politikberatung Miller & Meier Consulting in Berlin übertragen. Auch der Bundesverband ist seit Gründung des Netzwerks aktiver Netzwerkpartner und hat Anfang 2016 die koordinativen Aufgaben von Miller & Meier Consulting übernommen. Eine Zusammenarbeit besteht weiterhin in punktuellen Angelegenheiten.

Konkrete erste Planungen führten zu der im Herbst von unserem Verband durchgeführten Elternbefragung zur Familienorientierung in der Frühgeborenenversorgung, die rege Teilnahme erfuhr. Insgesamt erhielten wir durch die Online-Befragung, die für uns das Meinungsforschungsunternehmen Mauss Research durchführte, 208 teils ausführlich kommentierte Rückmeldung von Eltern frühgeborener Kinder.

Die Ergebnisse der Elternbefragung sind inzwischen in die Broschüre "Für mehr Familienorientierung in der Frühgeborenenversorgung" eingeflossen und wurden mit aktuellen Zahlen und Fakten zum Thema Frühgeburt ergänzt. Die Broschüre gibt einen Überblick über Verbesserungspotentiale einer familienorientierten Frühgeborenenversorgung in allen Betreuungsphasen - vor der Geburt, nach der Geburt im Krankenhaus, am Übergang nach Hause, das erste Jahr zu Hause sowie in der Kita- und Schulzeit.

Mit freundlicher Unterstützung der Unternehmen AbbVie Deutschland GmbH & Co KG, Chiesi GmbH, Medela Medizintechnik GmbH & Co. Handels KG, GHD GesundHeits GmbH Deutschland sowie der GETEMED Medizin- und Informationstechnik AG konnte der Druck der Broschüre und ihre Verteilung realisiert werden.

Neben dem Feedback aus den Versorgungsphasen haben die Eltern ihre Wünsche und Hoffnungen an die Politik formuliert. Ergebnis sind fünf konkrete politische Aufgaben für mehr Familienorientierung in der Frühgeborenenversorgung. Diese wurden im Rahmen eines parlamentarischen Frühstücks am 21. Mai 2014 Mitgliedern des Deutschen Bundestages aus der Kinderkommission sowie den Ausschüssen für Gesundheit, Familie und Bildung vorgestellt und gemeinsam mit ihnen diskutiert. In den kommenden Monaten werden die Netzwerkpartner parlamentarische Praxisbesuche organisieren, damit sich politische Entscheider vor Ort ein Bild von familienorientierter Frühgeborenenversorgung machen können.

Machen auch Sie Ihren örtlichen Bundestagsabgeordneten auf die Herausforderungen von Frühchen und ihren Familien aufmerksam. Am Ende unserer Broschüre finden Sie eine Postkarte mit den fünf politischen Aufgaben, die Sie direkt an Ihren Wahlkreisabgeordneten senden können.

Ein Sponsorenpool zur Sicherung der finanziellen Basis des Projekts befindet sich weiterhin im Aufbau. Verbindlich steht seit Initiierung des Netzwerks das Unternehmen AbbVie als Finanzier zur Verfügung. Interessierte Sponsoren sind gerne willkommen und können sich für nähere Auskünfte gerne an den Bundesverband "Das frühgeborene Kind" e.V. wenden :

Barbara Grieb

Bundesverband "Das frühgeborene Kind" e.V.

Speyerer Str. 5-7

60327 Frankfurt am Main

Tel. 069 - 587 009 90

info@fruehgeborene.de