Dachverband für Selbsthilfeinitiativen und Fördervereine

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23. Delegiertenversammlung

23. Delegiertenversammlung

Frankfurt, 16. März 2015

Am vergangenen Samstag fand die diesjährige Delegiertenversammlung des Bundesverbandes „Das frühgeborene Kind“ e.V. in Frankfurt am Main statt. Etwa 30 Vertreterinnen und Vertreter von Selbsthilfegruppen aus ganz Deutschland waren gekommen, um sich über die Aktivitäten ihrer Dachorganisation zu informieren. Es wurden diverse durchgeführte Projekte aus dem vergangenen Jahr vorgestellt, wie z.B. die Onlineschaltung des erstellten Webportals www.neoträume.de, das Rahmenbedingungen für eine zeitgemäße und den Erfordernissen von intensivpflegebedürftigen Neugeborenen angepasste Versorgung aufzeigt, um die Planung von Um- bzw. Neubau von Neo-Intensivstationen darauf auszurichten. Ebenso waren die Auflage eines Praxisleitfadens für psychosoziale Elternberatung in der Neonatologie sowie die bundesweite Kampagne „Für mehr Familienorientierung in der Frühgeborenenversorgung“ wichtige Meilensteine in der Zielsetzung, die Startbedingungen ins Leben zu früh bzw. krank geborener Kinder zu optimieren. Der ausführliche Jahresbericht 2014 des Verbandes ist zu finden unter http://fruehgeborene.de/der-verband/jahresbericht

Die seit September 2014 kommissarisch ernannte Vorstandsvorsitzende Barbara Grieb wurde von der Delegiertenversammlung in ihrem Amt bestätigt. Persönliche Gründe machten den Rücktritt der bisherigen stellvertretenden Vorsitzenden Nadine Schied sowie der Beisitzerin Mathilde Maier notwendig, was  die Wahl zweier KandidatInnen für die frei gewordenen Vorstandsposten erforderlich machte. Die Delegiertenversammlung wählte folgende Kandidatinnen aus ihren Reihen: zur stellvertretenden Vorsitzenden wurde Sabine Leitner aus Berlin, Frühchenmutter und Initiatorin der ersten CMV-Selbsthilfegruppe in Deutschland gewählt. Als weitere Beisitzerin stellte sich Frühchenmama Alexandra Weide aus Darmstadt zur Verfügung, die ebenfalls einstimmig in dieses Amt berufen wurde.

Der am Nachmittag angebotene Austausch der Selbsthilfevertreter wurde rege genutzt und bot manchen TeilnehmerInnen hilfreiche Informationen für eigene regionale Aktivitäten. Gegen 17.00 Uhr wurde die Veranstaltung beendet.