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"Hallo Frühchen"-App mit neuen Features

"Hallo Frühchen"-App mit neuen Features

Stellvertretend für das eigene Erleben der Kinder wird die Geschichte von Kindergartenkind Amelie erzählt. Auch ihr kleiner Bruder Ben kommt früher als geplant zur Welt. Begleitet wird sie durch die anfangs turbulente Zeit von ihrem Stofftiger Tassilo. 

Nach dem erfolgreichen Start der App „Hallo Frühchen“ gibt es ab sofort eine Erweiterung der virtuellen Bildergeschichte für Kinder im Vorschulalter. Mit dem neuen Angebot der Mehrsprachigkeit kann die App nun auch von Familien genutzt werden, deren Muttersprache französisch, englisch, türkisch, spanisch oder arabisch ist. 

Die neue Pinnwand-Funktion zeigt anhand von weiteren kurzen Geschichten und Bildern, dass die betroffene Familie nicht alleine ist mit ihrem Schicksal. Das kann stärken und Mut machen.

Funktionen im Überblick:

  • Speziell animierter Wissensbereich zur Vertiefung potenzieller Kinderfragen
  • Aktionsbereich mit Anleitungen zur Umsetzung kreativer Bastelideen für das neue Geschwisterchen
  • Virtuelles Fotoalbum zur Dokumentation der Anfangszeit mit entsprechenden Bildern 
  • Hilfreiche Linktipps rund um das Thema Geschwister von zu früh bzw. krank geborenen Kindern
  • Neu: Pinnwand mit Fotos und Geschichten von anderen Frühchen zum Lesen und anschauen
  • Neu: Jetzt auch in englischer, französisch, türkischer, spanischer und arabischer Sprache

Die aktualisierte Version der Frühchen-App steht ab sofort zum kostenfreien Download für Tablets und Smartphones in Android-Version im Google Play-Store sowie iPad und iPhone-Version im App-Store bereit. 

Das Projekt wurde vom deutschen Frühgeborenen-Verband in Kooperation mit der Medienagentur KIDS interactive GmbH in Erfurt entwickelt. Für Daniel Brochwitz, Geschäftsführer der Medienagentur, war die Entwicklung der App eine Herzensangelegenheit. Als Frühchen-Vater kennt er die Sorgen der Familien aus eigener Erfahrung und weiß, wie hilfreich solche Angebote sein können: "Wir freuen uns sehr über den großen Erfolg der Hallo-Frühchen-App und die daraus resultierende inhaltliche Weiterentwicklung. Als Agentur für interaktive Medien liegen uns natürlich besonders solche Projekte am Herzen, die unsere junge Zielgruppe auch in sehr herausfordernden Situationen optimal unterstützen. Mit der Hallo-Frühchen-App  konnten wir gemeinsam mit dem Bundesverband solch ein tolles Projekt realisieren.“

Als erfolgreicher Thriller-Autor und Vater von drei Kindern, das Jüngste zu früh geboren, kennt Sebastian Fitzek die Herausforderungen für Eltern nur zu gut, die all ihren Kindern in dieser sorgenvollen Anfangszeit gleichermaßen gerecht werden wollen. „Im Spagat zwischen Klinik und den beiden älteren Geschwistern unseres Frühchens, die es zunächst nicht besuchen und kennenlernen konnten, hätte uns eine solche anschauliche App sehr dabei geholfen, unseren Kindern die Situation gut zu erklären,“ meint Sebastian Fitzek rückblickend.„Insofern freut es mich natürlich, dass die App nun weitere typische Kinderfragen und Frühchen-Geschichten enthält und zudem in fünf weiteren Sprachen angeboten wird.“ 

Hier geht es direkt zum Infofilm

Gefördert wurde das Projekt dankenswerterweise im Rahmen der Selbsthilfeförderung auf Bundesebene von der BARMER.„Damit Eltern und Geschwister frühgeborene Kinder so gut wie möglich unterstützen können, sind zeitgemäße, digitale Selbsthilfeangebote immens wichtig. Die nun vorgenommenen Erweiterungen helfen, die besonderen Bedürfnisse der Frühchen zu verstehen und können so die ganze Familie stärken. In digitalen Unterstützungsangeboten sehe ich eine große Chance, insbesondere dann, wenn sie so liebevoll gestaltet sind wie die Hallo Frühchen-App“, sagt Martin Till, Landesgeschäftsführer der BARMER in Hessen.

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