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Stark gegen CMV

Stark gegen CMV

Die drei Buchstaben CMV stehen für das Cytomegalie-Virus (auch Zytomegalievirus). Das Virus gehört zu den humanen Herpesviren (Humanes Herpesvirus 5). CMV ist weltweit verbreitet und die häufigste angeborene Virusinfektion, denn infizieren kann sich bereits das Ungeborene, wenn die werdende Mutter CMV-positiv ist. Was Herpesviren auszeichnet, ist ihre Fähigkeit, auch bei überstandener Erstinfektion, dauerhaft im Körper der einmal Infizierten präsent zu bleiben, ohne Krankheitsanzeichen zu verursachen.

Für das Ungeborene ist vor allem eine Erstinfektion der werdenden Mutter während der Schwangerschaft mit gesundheitlichen Risiken behaftet. Viele Experten empfehlen daher eine routinemäßige serologische Untersuchung gesunder Frauen auf CMV vor oder während der Schwangerschaft. 

Mögliche Befunde bei der Geburt eines bereits im Mutterleib infizierten Kindes können

  • Wachstumsretardierung,
  • Frühgeburtlichkeit,
  • Mikrozephalie,
  • Gelbsucht,
  • Petechien,
  • Hepatosplenomegalie,
  • periventrikuläre Kalzifikationen,
  • Chorioretinitis,
  • Pneumonitis,
  • Hepatitis
  • und sensorineuraler Hörverlust sein.

Es gibt aber auch infizierte Neugeborene, die keinerlei Symptome zeigen. Klinisch symptomatische Neugeborene erkranken meistens bei einer primären Infektion der Mutter, insbesondere in der ersten Hälfte der Schwangerschaft. 

Die seit Anfang des Jahres aktive Initiative "Stark gegen CMV" besteht aus betroffenen Müttern und medizinischen Experten. Unter dem Dach des Bundesverbandes bieten eine von der Initiative aufbereitete Website ausführliche Informationen rund um Risiken und Chancen, Behandlungsmöglichkeiten und Experten. Die Webseite ist seit dem 1.8.2020 unter dem Link www.starkgegencmv.de online.

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