Gemeinsam für die Allerkleinsten
Mission
Wir vertreten Frühgeborene und ihre Familien, informieren, unterstützen und vernetzen - von der Geburt bis ins Erwachsenenalter.
Als Dachorganisation von knapp 70 regionalen Selbsthilfegruppen bündeln wir Kräfte, fördern Austausch und Wissenstransfer und schaffen Hilfsangebote, die Familien nachhaltig stärken und stützen.
Unser Handeln beruht auf den Grundlagen der EACH-Charta, die das Recht auf bestmögliche medizinische Behandlung als zentrale Basis betrachtet.
Gemeinsam für die Allerkleinsten – ein Leben lang.
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Was wir tun
Wir engagieren uns auf vier Ebenen, um Frühgeborene und ihre Familien bestmöglich zu unterstützen:
- Familien – direkte Unterstützung, Beratung und Vernetzung für betroffene Familien
- Fachkräfte – Austausch, Weiterbildung und Zusammenarbeit mit allen Berufsgruppen, die mit Frühgeborene arbeiten
- Öffentlichkeit – Aufklärung, Kampagnen und Publikationen zur Sensibilisierung für die Situation von Frühgeborenen
- Politik – Interessenvertretung auf politischer Ebene
1. Familien
- Beratung und Information für Familien von Frühgeborenen und kranken Neugeborenen
- Individuelle Unterstützung über die Hotline des Bundesverbands
- Aufbau und Erhalt von regionalen Elterngruppen zur Vernetzung im Bundesgebiet
- Informationen über Literaturangebote zum Thema Frühgeburt
2. Fachkräfte
- Interdisziplinäre Zusammenarbeit mit allen an der Versorgung von Frühgeborenen beteiligten Berufsgruppen
- Organisation von Fortbildungen für Fachkräfte
- Unterstützung regionaler Frühchen-Initiativen, Mitgliedsgruppen, Fördervereine durch Beratung, Informationsveranstaltungen, Erfahrungsaustausch und Fortbildungsangebote
- Beteiligung an Studienprojekten zur Lebenssituation von Frühgeborenen und ihren Familien
- Beteiligung an der Erarbeitung von Leitlinien
3. Öffentlichkeit
- Aufklärung über die besondere Situation von Frühgeborenen und kranken Neugeborenen
- Kampagnen und Aktionen zur Sensibilisierung der Öffentlichkeit
- Presse- und Öffentlichkeitsarbeit rund um das Thema Frühgeburt
- Veröffentlichung von Informationsbroschüren und Publikationen zum Thema Frühgeburt und Selbsthilfe
- Wissenstransfer zwischen Fachkreisen, Familien und Öffentlichkeit
- Aufbau von Foren für Betroffene im Internet (www.fruehgeborene.de)
- Laienverständliche Vermittlung von Forschungsergebnissen
4. Politik
- Formulierung gesundheits- und sozialpolitischer Forderungen zur Verbesserung der Situation von Frühgeborenen und ihren Familien
- Engagement auf politischer Ebene zur Sicherstellung bestmöglicher Teilhabe
- Patientenvertretung im Gemeinsamen Bundesausschuss
- Unterstützung von Maßnahmen zur Prävention von Frühgeburten sowie Verbesserung der Betreuung von Risikoschwangeren
- Aufbau eines Forums für die Diskussion ethischer Fragen in der Neonatologie
Die Geschichte des Verbandes
Im November 1992 schlossen sich in Frankfurt am Main über 80 Vertreter verschiedener Initiativen und Vereine zusammen und gründeten den Bundesverband „Das frühgeborene Kind" e.V.
In den ersten Jahren lag der Fokus auf dem Bereitstellen hilfreicher Informationen und dem Wissenstransfer und -Austausch der in Deutschland ansässigen Selbsthilfegruppen und Vereine. Im Laufe der Jahre und im Zuge der Professionalisierung des Verbandes kamen immer umfassendere Aufgabenstellungen hinzu.
Heute ist der Bundesverband „Das frühgeborene Kind“ e.V. erster Ansprechpartner für alle Anspruchsgruppen, die einen Bezug zu frühgeborenen Kindern haben. Neben den eigenen Hilfsangeboten wie der Hotline, den Webinaren und den thematischen Fortbildungsangeboten machen wir uns in der Politik, im medizinischen wie auch im psychosozialen Umfeld stark für die betroffenen Familien.
Unser haupt- und ehrenamtliches Engagement wird getragen von unseren eigenen Erfahrungen mit unseren zu früh geborenen Kindern. Wir wissen um die tatsächlichen Bedürfnisse, Sorgen und Herausforderungen der Frühchen-Familien und arbeiten daran, diese dauerhaft zu verbessern.